Bürgermeisterkandidat Borgentreich

27.06.2020

Peter Maier ist weiterer Bürgermeisterkandidat in Borgentreich  „Verwaltungsprofi (Glückgriff) für Borgentreich!“ 

Damit haben zum jetzigen Zeitpunkt die Wenigsten gerechnet. Das Ratsmitglied der FDP, Jan Gerrit Möltgen, ist mit seiner in den Medien bundesweit angelegten Kandidatensuche für die Position des Bürgermeisters fündig geworden und präsentiert den ehemaligen Bürgermeister Peter Maier als parteilosen und äußerst kompetenten Kandidaten für das Borgentreicher Rathaus. Die Freude über den Kandidaten steht Jan Gerrit Möltgen wahrlich in´s Gesicht geschrieben. „Wir hatten 6 Bewerber aus allen Teilen Deutschlands, aber Peter Maier ist derjenige, der aus unserer Sicht mit Abstand über die besten Voraussetzungen für das wichtigste Amt in unserer Stadt verfügt – ein echter Glücksgriff für Borgentreich“, so Möltgen.

Er verschweigt dabei nicht die bewegte Vergangenheit des Kandidaten Maier, der sich als ehemaliger Bürgermeister der Gemeinde Laer einem Abwahlverfahren stellen musste. Seine politischen Gegner warfen Bürgermeister Maier eine nachhaltige Störung des Vertrauensverhältnisses zwischen ihm und der Ratsmehrheit vor und leiteten unter Verweis auf dessen umstrittene Amtsführung im Gemeinderat im November 2019 ein Abwahlverfahren ein. Maier hatte die gegen ihn erhobenen Vorwürfe stets zurückgewiesen, musste dann aber seinen Chefsessel räumen, als sich 60 % der Gemeindebevölkerung gegen seine weitere Amtsführung ausgesprochen hatten. Dennoch, mit seiner Aussage, dass es sich bei dem Kandidaten Maier um eine echten Glückgriff handeln könnte, liegt Möltgen überhaupt nicht falsch.

Peter Maier vereinigt viele Eigenschaften, die ideal sind, um auch die schwierigsten Herausforderungen eines Stadtoberhauptes zu meistern und die sind in der Orgelstadt Borgentreich unter anderem mit einer gerade verabschiedeten Flächennutzungsplanung für die Windkraft, welche wahrscheinlich von Projektierern auf dem Rechtsweg angegangen wird und wegbrechenden Steuereinnahmen in Corona Zeiten wahrlich reichlich vorhanden. Für Borgentreich ist es daher gut, dass Maier mit klaren Vorstellungen in den Wahlkampf geht und schon gleich sagt, was er will: „Borgentreich stellt gerade seine Weichen für die Zukunft“ und verweist auf die Themen Windkraft und erneuerbare Energien, Stärkung von Gewerbetreibenden in den aktuell so schwierigen Zeiten, festigen des sozialen Miteinanders, Sicherung des Schul- und Bildungsstandortes aber auch die Optimierung der Abläufe im Rathaus ist ihm ein zentrales Anliegen. „Die Anpassung des Flächennutzungsplanes war seitens der Stadt Borgentreich überfällig“ erläutert der Kandidat und stellt bildlich dar: „Ein Flächennutzungsplan ist wie ein Auto – irgendwann, dann hält nicht´s mehr – auch keine Planung vor Gericht.“ „In Borgentreich ist erst einmal richtig gehandelt worden und die Neugestaltung des FNP wurde in Angriff genommen“ führt der Kandidat aus und bringt dabei auch seinen starken Wunsch zum Ausdruck: „Hoffentlich hält die Planung, denn alles ist festgemacht an ein zentrales Kriterium, dem Abstand zum Leuchtfeuer / Funkfeuer in Ossendorf, denn sonst haben wir hier - obwohl ich den Ausbau der erneuerbaren Energien grundsätzlich befürworte - demnächst einen unkontrollierten Windkraftboom, der keinem Bürger zugemutet werden kann.“ „Auf den Worst-Case – den schlechtesten Fall“, also dann, wenn der neue FNP vor Gericht kippen sollte „sollte man immer vorbereitet sein“, ist sich Maier sicher und glaubt fest daran, dass kurz nach Veröffentlichung des FNP auch erste Klagen vor Gericht erhoben werden. „Aus diesem Grund wird einer meiner ersten Gesprächspartner die Bürgerinitiative (BI) „Für Mensch und Natur - Gegenwind“ sein.“

Der in Franken geborene und wohnhafte Peter Maier startete nach dem Abitur und einem Studium als Bauingenieure in´s Berufsleben. Als solcher war Maier über 25 Jahre erfolgreich tätig und betreute regelmäßig Projekte mit einem Größenvolumen im Millionenbereich, dabei eine Vielzahl für öffentliche Bauträger, insbesondere Kommunen. Seine in diesem Bereich gewonnene Erfahrung nutzte er, um für einen beruflichen Wechsel als unabhängiger Kandidat an die Spitze der Gemeindeverwaltung Laer. Bei allen Streitigkeiten, die der Gewinn der Bürgermeisterkandidatur gegen Kandidaten etablierter Parteien auch auslöste, so sind die Erfolge seiner Amtszeit auch heute noch sichtbar. Unter Peter Maier konnten in der kleinen westfälischen Kommune neue Bau- und Gewerbeflächen erworben und vermarktet werden, die bilanzielle Überschuldung der Gemeinde wurde nahezu komplett abgebaut und mit personellen Veränderungen konnte die Effizienz des Verwaltungshandelns wesentlich gestärkt werden. „Es war immer mein Wunsch Führungsverantwortung zu übernehmen und es macht mir unheimlich viel Freude, im Team die sehr vielfältigen Herausforderungen des facettenreichen Wirkens der öffentlichen Hand zu managen“, sagt der sympathische Kandidat und begründet damit auch seinen Reiz, sich in Borgentreich wiederum für die Position des Verwaltungschefs zu bewerben.

Dabei will der Verwaltungsfachmann Peter Maier in Borgentreich als parteiloser Kandidat antreten und sucht nun nach Unterstützern bei interessierten Bürgern und Parteien. „Peter Maier steht mit beiden Füßen auf dem Boden, er ist ein Kandidat zum Anfassen und zeigt viel Verständnis und Know-How für die Belange unserer Stadt – er ist ein Kümmerer!“ Möltgen sieht in der Kandidatur Maiers trotz der Vergangenheit des Kandidaten keine unüberwindbaren Hürden für einen Wahlsieg. „Wir haben selbstverständlich im Vorfeld unserer Entscheidung Kontakt zu politischen Vertretern der Gemeinde Laer aufgenommen und Peter Maier ist bereit, ehemalige Wegbegleiter zu einer Pressekonferenz nach Borgentreich zu holen, um alle Fragen der Vergangenheit zu klären – schließlich sollte Jeder ja auch eine zweite Chance bekommen“, betont der stv. Vorsitzende der Liberalen. Maier merkt man an, wie wichtig es ihm ist, dass soziale Miteinander in Borgentreich und seinen Orten zu stärken: „Wir haben unfassbar schwierige Zeiten, in denen es so wenig wie möglich Verlierer geben darf“ ist Maier überzeugt und nennt dabei die Unterstützung der Gewerbetreibenden und der Bürgerinnen und Bürger, die von der Corona – Krise besonders hart getroffen sind. „Wir müssen unser Verwaltungshandeln noch stärker auf das Wohl unserer Bürger und Betriebe ausrichten“ erklärt er und verweist darauf, dass es sein Ziel ist, Verwaltungsabläufe im Gespräch mit den Verantwortlichen aus Politik und Verwaltung zu verbessern. „Auf uns alle und natürlich auch auf die Kommune kommen schwierige Zeiten zu“ ist sich Maier sicher und empfiehlt dabei mit Sicht auf knapper werdender Haushalte „das ein oder andere zu überdenken“. „Ich weiß nicht, ob es richtig ist, die eigentlich baulich erhaltbare und wahrscheinlich sportlich auch ausreichende 2-Fach Sporthalle komplett abzureißen und diese durch einen Neubau zu ersetzen – schließlich muss dieses Vorhaben mit einem Eigenanteil der Stadt und im Übrigen voll aus Steuergeldern von Bund und Land finanziert werden, die aktuell schon mehr als genug finanzielle Belastungen haben“, erläutert der Verwaltungsfachmann.

Auf die Frage, warum Maier sich ausgerechnet in Borgenteich auf eine Bürgermeisterstelle beworben hat, ist seine einfache Antwort: „Die Entscheidung kam spontan. Als ich die Stellenanzeige gelesen habe kam mir sofort der Gedanke „Das ist doch was für Dich“ und habe meine Gedanken zur Kandidatur mit meiner Familie abgestimmt. Nach einigen Gesprächen mit den Initiatoren der Stellenanzeige ist dann die Wahl auf mich gefallen und darüber habe ich mich wahnsinnig gefreut“. „Für den Job habe ich ja auch die allerbesten Voraussetzungen“ fährt Maier fort und unterstreicht, dass er gern auf Menschen zugeht und sich am wohlsten fühlt, wenn er etwas bewegen kann. „Ich organisiere gern und ich freue mich sehr auf diese Herausforderung. Diese Stadt hat echtes Potential, das es zu fördern und zu unterstützen gilt!“, ist er fest überzeugt. Auf die Frage, ob er sich seinen Wohnort auch in Borgentreich vorstellen könne, schmunzelt Maier etwas und gibt als einfache Antwort: „Aber selbstverständlich! Es ist sogar so, dass mir die Familie Möltgen erste Wohnmöglichkeiten in den Ortschaften Bühne, Borgentreich und Borgholz schon vorgeschlagen haben“. „Bis dahin ist es aber noch ein weiter Weg“, so Maier und verweist darauf, dass die anderen Kandidaten Parteikandidaten sind und von Ihren Parteien nominiert werden.

„Als unabhängiger und parteiloser Kandidat ist man leider zwingend auf Unterstützungsunterschriften und auf den persönlichen Bürgerkontakt angewiesen, weiß Maier, „und in Zeiten der Corona Krise müssen innovative Wege dafür gefunden werden“. Maier stellt sich vor, Termine im Vorfeld eines persönlichen Besuchs abzustimmen und über seine Homepage und mit Rücklauf-Fleyern um Unterstützung zu bitten! „Wer unbedingt gar nicht möchte, dass ich ihn in Zeiten von Corona zu Hause aufsuche, der muss schon jetzt die Möglichkeit haben, mit mir auf andere Weise in Kontakt zu treten – dafür habe ich volles Verständnis. „Ich brauche Unterstützung und jeder, der mir aber helfen will, ist herzlich willkommen“, so Maier. Zur Sache / zur Person Peter Maier, Jahrgang 1963 geschieden, 2 Söhne, ist ein ernstzunehmender Kandidat. Vereint er doch Verwaltungserfahrung, Führungserfahrung und soziale Kompetenz in einer Person und ist damit den beiden anderen Kandidaten von SPD und CDU mindestens in einem Punkt im Vorteil. Herbold und Aisch müssten erst mühsam ihre Erfahrungen mit den Besonderheiten der öffentlichen Verwaltung machen und so könnte wichtige Zeit, die notwendig ist, um das Schiff „Stadtverwaltung auf Kurs zu halten“ durch Abtasten und Einarbeiten verloren gehen. Maier scheint zu wissen was er will. Er zeigt sich informiert, überzeugt mit klaren Vorstellungen und ist an Bodenständigkeit nicht zu übertreffen.

Der gebürtige und wohnhafte Franke hat sich nach Abitur und Studium in der Gemeinde Laer bis in das Bürgermeisteramt hochgearbeitet aber auch schon einmal politischen Schiffbruch erlitten. Maier selbst geht offensiv mit seiner Vergangenheit um und weiß, dass er bei den Wählerinnen und Wählern nur punkten kann, wenn diese von seiner Person überzeugt sind. So viel Offenheit verlangt Mut bei dem Kandidaten selbst und den Verantwortlichen innerhalb der FDP. Die Chancen für Maier, der mit offenen Visier in den Wahlkampf geht, dürften gar nicht so schlecht sein.

Maier steht dabei aber vor einer gewaltigen Herausforderung. Im Gegensatz zu den anderen Kandidaten muss er als Unabhängiger Unterstützungsunterschriften sammeln. Der § 46d Kommunalwahlgesetz NRW verlangt dabei drei Mal so viel Stimmen, wie die Vertretung der Stadt, der Rat, an Mitgliedern hat. Das sind für Borgentreich 78 Stimmen. Nicht ganz so viel, könnte man meinen, aber in Zeiten von Corona hat der Kandidat Herausforderungen zu meistern, welche die beiden anderen Kandidaten so nicht haben. Wahlkampf in Zeiten von Corona ist schwierig, das weiß auch Peter Maier. Maier macht aus seiner Not eine Tugend – er geht besonnen vor und will seine Besuche im Vorfeld anmelden und bietet den Dialog auf anderen Plattformen an. In Borgentreich wird der Wahlkampf mit Peter Maier jetzt so richtig spannend.

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